Medizin einfach verstehen lernen

Medizinische Themen betreffen uns alle. Doch der Zugang zu aktuellen und wichtigen medizinischen Informationen ist für Patienten oftmals erschwert. Deshalb hat es sich Keck Media zum Ziel gesetzt, möglichst vielen interessierten Menschen den Zugang zu komplexen Gesundheitsthemen zu erleichtern.

Willkommen bei Keck Media

Keck Media ist ein medizinischer Fachverlag mit den Schwerpunkten Gynäkologie, Endokrinologie und Labormedizin. Unsere Bücher richten sich sowohl an Patientinnen und Patienten als auch medizinische Fachkräfte. Sie erläutern anschaulich und verständlich aktuelle Themen der gynäkologischen Praxis. Darüber hinaus bietet Keck Media ein breites Spektrum an Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte sowie für medizinische Fachangestellte an.

Fortbildungen für Ärzte und Praxismitarbeiter

Keck Media bietet Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte als auch für Medizinische Fachangestellte (MFA) in Hamburg an. Schauen Sie hier, ob eine geeignete Veranstaltung für Sie dabei ist und melden Sie sich gleich hier an! 

"Meet the Expert" für MFA Wann: 05.05.2018 Wo: Hamburg
Vormerken: Fortbildungen für Ärzte Wann: in Kürze Wo: Hamburg
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Ratgeber für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch

Wenn der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind unerfüllt bleibt, drängen sich unwillkürlich Fragen auf wie "Warum klappt es nicht?" oder "Was können wir tun?". Das Buch geht diesen Fragen nach und erklärt, welche Möglichkeiten es gibt, Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch zu helfen. 

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Prof. Dr. med. Christoph Keck

Prof. Dr. med. Christoph Keck ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit dem Schwerpunkt gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Er blickt auf eine über 25-jährige Erfahrung in der Kinderwunschbehandlung zurück. Regelmäßig nimmt er als Referent an nationalen und internationalen Fachtagungen teil; zu seinem Spezialgebiet hat er über 15 Fachbücher verfasst, die z.T. in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Neben anderen Tätigkeiten in der amedes-Gruppe bietet er im endokrinologikum Hamburg eine Spezialsprechstunde für Hormonstörungen sowie für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch an.

Lassen Sie sich Ihre Fragen in unserem Blog beantworten

Einfluß der Ernährung auf die Fruchtbarkeit
  • 12.06.2018
  • Prof. Dr. C. Keck

Die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluß auf die Fortpflanzungsfunktion des Menschen. Eine Autorengruppe um Gaskins et al. hat in einer aktuellen Arbeit den Einfluß bestimmter Nachrungsbestandteile auf die Fortpflanzungsfunktion untersucht. Die wesentlichen Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: 

Folsäure und Vitamin B12: Durch entsprechende Substitution könnte die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Ovulationsstörungen signifikant gesenkt werden.

Omega-3-Fettsäuren: Frauen mit hohen Omega-3-Fettsäure-Werten haben ein um 58% geringeres Risiko für Anovulationen gegenüber Frauen mit erniedrigten Werten.

Vitamin D: Ein Vitamin-D-Defizit reduziert signifikant die Chance auf eine erfolgreich verlaufende Schwangerschaft, jedoch konnte bisher nicht aufgezeigt werden dass eine erhöhte Vitamin-D-Zufuhr die Konzeptionswahrscheinlichkeit erhöht. 

Fazit: Es kann nicht definiert werden welche Ernährungsform letztlich die "gesündeste" für Paare mit Kinderwunsch ist. Eine allgemein gesunde Ernährung beispielsweise nach dem Vorbild der mediterranen Diät erwies sich durchaus als förderlich, während ungesunde Ernährungsgewohnheiten (verarbeitetes Fleisch, Kartoffeln, Süßigkeiten etc.) einen eher ungünstigen Einfluß zeigten. Der Einfluß moderater Alkohol- und Koffeinmengen ist derzeit noch unklar. 

Literatur: Gaskins et al.: Diet and Fertility: a Review. Am J Obstet Gynecol 2018; 218: 379-89

Fruchtbarkeitsreserve für Frauen mit Krebserkrankung
  • 13.04.2018
  • Prof. Dr. C. Keck

Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 15000 junge Frauen und Männer im Alter von 18-39 Jahren an Krebs. In den letzten Jahren konnten die Behandlungsmöglichkeiten für Karzinomerkrankungen deutlich verbessert werden, jedoch geht eine Chemo- oder Strahlentherapie oftmals mit dem Verlust der Fruchtbarkeit einher. Es gibt die Möglichkeit, vor Beginn der Chemotherapie Eizellen oder Eierstockgewebe einzufrieren und nach Abschluß der Behandlung auf diese Zellen zurückzugreifen um damit eine Schwangerschaft zu erzielen. Dabei handelt es sich jedoch um aufwändige Verfahren die mit erheblichen Kosten verbunden sind. In Deutschland sind die Krankenkassen bisher nicht generell bereit, die Kosten für solche Maßnahmen zur "Fruchtbarkeitsreserve" zu übernehmen. 

Im Gegensatz dazu müssen seit ca. 1 Jahr krebskranke Frauen und Männer in Belgien das Einfrieren von Eizellen, (bzw. bei Männern von Samenzellen) nicht mehr selbst finanzieren.

Es bleibt zu hoffen dass auch die deutsche Politik darauf hinwirkt, dass jungen Menschen in einer solch schwierigen Lebenssituation zumindest die finanziellen Sorgen um die Erhaltung ihrer Fruchtbarkeit genommen werden können.

Ihr

Prof. Dr. C. Keck

 

 

 

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